Evangelische Kirchengemeinde Ettenheim
   
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

"Angedacht"

Severine Plöse
Advent: Warten, dass es anders kommt als erwartet

So las ich es neulich auf einer Postkarte und musste an meine Schülerinnen und Schüler denken.
Wenn ich sie frage, was das Wort "Advent" bedeutet, dann sagen sie meist: Es heißt "warten". Sie denken an die Zeit, die es dauert, bis endlich alle Türchen im Adventskalender geöffnet sind, bis am Heiligen Abend alle Vorbereitungen getroffen sind, bis der Gottesdienst zu Ende ist, das Essen vorbei ist und sie endlich ihre Geschenke auspacken dürfen. Warten auf den großen Festtag, die Freude!
Ihr zweiter Tipp ist "unterwegs sein", denn sie kennen alle den Krippenweg aus dem Kindergarten, wo Maria und Josef jeden Tag der Krippe ein wenig näher kommen.
Wenn ich dann sage, "Advent" bedeutet "Ankunft" und kommt von dem lateinischen Wort "advenire", dann sind sie meist etwas enttäuscht. "Wer kommt denn an?", fragen sie, "Jesus?", "Aber der war doch schon da!".
Immer mehr denke ich: Die Schüler haben recht. In dem Wort „Ankunft“ ist für unsere heutigen Ohren wenig Bewegung. Es erinnert an Fahrpläne, die Ankunftstafeln auf dem Bahnhof oder dem Flughafen. Es ist eine bestimmte Zeit und wenn man sie verpasst, dann ist es fertig. . . .Lesen Sie "Angedacht" hier weiter. . .

Monatsspruch Dezember

 
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lukas 1, 78 - 79 (L)

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