Evangelische Kirchengemeinde Ettenheim
   
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

"Angedacht"

Severine Plöse
Aufsicht – im besten Fall wird sie als notwendiges Übel gesehen.
Es klingt nach Pausenaufsicht, Aufsichtsrat, Aufsichtspflicht – halt in irgendeiner Weise nach Kontrolle.
Meist ist es etwas Unangenehmes – sowohl für die, die den Überblick behalten müssen als auch für die, die nicht unbeaufsichtigt sein dürfen. Manchmal hat es auch etwas Beruhigendes – „da ist jemand, der aufpasst“ - und oftmals ist es ja einfach notwendig: So brauchen zum Beispiel Kinder eine gewisse Aufsicht, Grenzen eben, in denen sie sicher sind und sich entfalten können; auch in Firmen, Organisationen und anderen Institutionen braucht es eine gewisse Aufsicht, damit Dinge nicht aus dem Ruder laufen.
Es ist meist dieses notwendige Übel, an das wir denken, wenn von „Aufsicht“ die Rede ist.
„Aufsicht“ kann aber auch neues Leben bedeuten und zwar dann, wenn ich es im Sinne von „Aufsehen“ verstehe.
Und damit meine ich jetzt nicht das Aufsehen, das jemand erregen kann. Wobei: Manchmal ist das auch mit einer neuen Sichtweise, einem neuem Leben verbunden, dass etwas Aufsehen erregt. Da ist alles plötzlich anders, jemand verhält sich anders als sonst, jemand wirkt wie ein anderer und das erregt schon Aufsehen.
Es ist doch so: Wenn jemand aufsieht, dann verändert sich etwas.
Der Blick vom Boden weg auf die Menschen um ihn herum, auf die Perspektiven, die sich ihm bieten, der Blick hinauf in den Himmel ... Lesen Sie "Angedacht" hier weiter. . .

Monatsspruch März

 
Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.
1 Sam 7,3 (E)

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